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Liebe Kollegen

Die folgende Auskunft habe ich erst nach vielen Nachfragen erhalten können. Für alle, die sich in fremden Rechnern umsehen müssen, ist sie sicher hilfreich.

Beste Grüße
G. Herrmann 

Service Center Technik schrieb:

Sehr geehrter Herr Hermann,

 vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zum Versand von binären Dateien verwenden wir MIME (Multipurpose  Internet Mail Extensions) als Komprimierungsverfahren. Der Empfänger  benötigt ein MIME-fähiges Programm, um solche Dateien weiterverarbeiten zu können. Eine solche MIME-Software kann unter folgender Adresse downgeloaded werden:

 ftp://ftp.andrew.cmu.edu/pub/mpack/ 

Warum MIME?

Das bei eMail verwendete Übertragungsprotokoll (SMTP) ist auf  US-amerikanische 7 Bit-ASCII-Zeichen ausgelegt.

Dieser Zeichenvorrat ist bei allen Rechnern, die Zeichen im ASCII-Format  ablegen, gleich. Umlaute, deutsche Sonderzeichen, Textformatierungen  usw. werden mit (Steuer-)Zeichen oberhalb der 7-Bit-Grenze dargestellt.

Diese Zeichen sind von Rechner zu Rechner und von Land zu Land  verschieden und können mit SMTP nicht einheitlich übertragen  werden. MIME wandelt nun eMails mit allen Formatierungen (Umlaute,  Grafiken, Video, Bilder usw.) nach bestimmten, festgelegten Vorschriften  in einen reinen ASCII-Text um und verschickt diesen dann über  das Standard-Internet-Mail-Protokoll. Gegenüber anderen Komprimierungsverfahren gibt es bei MIME keine Begrenzung der Dateigröße.

Desweiteren ist das, bei T-Online verwendete Codierungsverfahren  (genaue Bezeichnung:  MIME-Format,Content-type 'Application/octet-stream' mit 'base64'-encoding), das in der Richtlinie RFC 1341 für die Zukunft empfohlene Verfahren zum Transport von Dateien in eMail. Da es neben MIME weitere Verfahren gibt, kann es leider immer wieder zu Verständigungsschwierigkeiten kommen. Compuserve z.B. verwendet das ältere Verfahren 'uuencode/uudecode'. Daher kann ein Dateianhang aus Compuserve nicht ohne Schwierigkeiten nach T-Online übertragen werden.

 Wir hoffen, dass wir Ihnen in Auszügen Informationen über die Verwendung von MIME geben konnten.

 Wenn Sie eine eMail mit Anhang erhalten, der nicht Mime codiert ist, gibt es zwei Möglichkeiten, diese trotzdem darzustellen. 

 1) Wenn Sie ein Attachment erhalten, das z. B. uuencoded übermittelt wurde, haben Sie die Möglichkeit, diese eMail als Datei zu speichern und mit einem Konvertierungsprogramm nachzubearbeiten. 
Beim Lesen der eMail drücken Sie bitte den Button 'Speichern unter ...' und klicken dann die Option 'mit Kopfzeilen und Anlagen' an (bei der Version 1.x heisst die Option 'Speicherformat RFC 822'). Dann wird Ihre eMail als Datei unter einem von Ihnen gewählten Namen abgespeichert. 
Mit einem Konvertierungsprogramm (z.B. Windows UUcoder) rufen Sie dann die Datei auf. Solche Programme sind als Free- oder Shareware erhältlich. 
Nachteil dieser Lösung ist leider, dass Sie die eMail zweimal bearbeiten müssen.

 2) Für die eMail-Funktion in T-Online verwenden Sie nicht den vorkonfigurierten Client des Decoders, sondern konfigurieren sich einen anderen eMail-Client, der Ihren Anforderungen am besten entspricht. 
Dazu wählen Sie bitte in der Menüleiste unter 'Einstellungen' den Punkt 'eMail' ( in der Version 1.x im Menü 'Einstellungen' das Untermenü 'Grundeinstellungen' und dann den Button 'eMail'). Dort können Sie den Decoder so einstellen, dass entweder der eingebaute eMail-Client oder der des mitgelieferten Netscape-Browsers oder ein von Ihnen installierter Client (z. B. Eudora) bei Ausführung der eMail-Funktion gestartet wird.
Auch über diesen Weg ist die eMail-Funktion nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

 M. Ross
 T-Online Service Center Technik

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